Degon von Bergdornwalde

Großer Kerl mit großer Waffe, der gern Spielt

Description:

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Bio:

Degon lebte mit seinem Vater, Mutter und einem Bruder im Tuchviertel von Andergast. Der Vater Brandor von Bergdornwalde (wie er sich selbst immer nannte, auch wenn niemandem Bergdornwalde ein Begriff war) war ein erfolgreicher Kaufmann und brachte manch wundersame Dinge von seinen Reisen mit.
Eines Tages in Degons Jugend verschwand die Mutter Tilea spurlos von einem Tag auf den anderen. Brandor verkraftete dies nicht im geringsten und begann mit dem ersten Sonnenstrahl zu trinken und hörte erst auf, wenn er ohnmächtig vom Stuhl kippte. Auch Degon erging es dadurch nicht gut. Er musste für seinen kleineren Bruder Karmo sorgen.
Er schloss sich zwielichtigen Gestalten einer Straßenbande an und verdiente das nötige Geld durch Diebstähle, Schlägereien und Glücksspiel (auch wenn das Spiel bei ihm nicht immer auf Glück basierte). Die ein oder andere Erpressung und Wegelagerei außerhalb von Andergast gehörte auch dazu. Als Karmo alt genug war, begann er eine Lehre in einem Kräuter-laden, um seinen Bruder, der häufig mit Beulen und Schnitten nach Hause kam besser versorgen zu können. Von den einstigen Verdiensten des Vaters war außer dem Haus kaum nichts mehr übrig. Entweder die Brüder tauschten es ein oder der Vater versoff es. Ein Anderthalbhänder war das letzte Andenken Degons an die damaligen Zeiten. Er lernte mit diesem das Kämpfen während seiner Zeit bei der Bande.
Eines Tages überfiel die Gruppe einen Handelskarren, der sehr wertvolle Stoffe und Schmuck transportierte. Er gehörte zu einem sehr reichen und rachsüchtigem Geschäftsmann. Dieser lies den Übergriff untersuchen und kam der Bande auf die Schliche.
Eines Nachts lies er das Haus von Brandor beschatten. Degon saß zu dieser Zeit in einer Taverne und ging seiner Spielsucht nach. Karmo kam spät mit seinem Vater der halb Ohnmächtig an ihm hing nach Hause. Auf der Türschwelle wurden sie hinterrücks überfallen.

Als Degon nach Hause kaum fand er seinen Bruder der die letzten Atemzüge von sich gab und den Vater tot daneben.Das erste was in Degon hochstieg war eine unfassbare Wut und Verzweiflung. Aber sein Bruder wollte das nicht. Er wollte das Degon ein Ehrbares Leben führt und die Bande verlässt und nicht nach Rache trachtet.

Und so entschloss sich Degon die Bande zu verlassen. Aber er wollte ebenfalls Andergast hinter sich lassen beziehungsweise nicht die ganze Zeit dort verbringen. Außerdem wollte er auf die Worte seines Bruders hören und ein ehrbarer mensch werden, auch wenn manchmal noch die alten Charakterzüge durchbrechen, wenn er sich nicht konzentrieren kann.

Degon von Bergdornwalde

Im Schatten des Mondes zaczarac